Manu

Mein Name ist Manuel Lemke, und ich bin Sprecher und Produzent für Werbung und audiovisuelle Medien. Meine Stimme taucht unter anderem in Werbespots, Erklärvideos, Imagefilmen, E-Learnings oder auf Anrufbeantwortern auf. Wer mehr über mich als Sprecher wissen möchte, bitte >> HIER << entlang.

Ich arbeite Projektbezogen. Das bedeutet, es gibt immer wieder Leerlaufzeiten, in denen man sich als selbständiger gerne mal verrückt macht. Deshalb habe ich ein Hobby gebraucht.

Ich habe vor vielen Jahren schon mal einen VW T3 mit festem Hochdach gehabt und mich damals schon in’s „Busfahren“ verliebt. Leider ist mir das gute Stück unter dem Allerwertesten weggerostet und auch der Motor wollte bald nicht mehr. Da ich zum Start in meine Selbständigkeit aber ein zuverlässiges Auto brauchte, trennten sich unsere leider.

Neun Jahre später hatte ich dann endgültig die Nase voll und mich wieder nach einem VW Bus umgeschaut. Leider war ich immer noch nicht reich geworden, weshalb es ein „guter gebrauchter“ werden sollte. Vor alten Autos habe ich grundsätzlich keine Angst. Schon seit ich den Führerschein habe, hatte ich fast immer alte, billige Karren, an denen oft mal was gemacht werden musste. Daher kommt übrigens auch meine Erfahrung als Schrauber.

Schlussendlich wurde es ein T5 mit 77KW, 1,9 Litermotor als Shuttle mit genau 200.000Km.

Ich war absolut happy! Aber: Schon nach ein paar hundert Kilometern fing das gute Stück das ruckeln an. Voller Panik habe ich Foren und Facebook-Gruppen durchforstet und dort sehr viel Hilfe bekommen. Der Dieselfilter war einer der Hauptverdächtigen. Da ich noch kein Reparaturhandbuch besaß, habe ich auch bei YouTube nach einer Anleitung gesucht, wurde aber nicht fündig. Also nahm ich mir vor, meinen Filterwechsel zu dokumentieren, damit andere etwas davon haben – falls sie mal in der selben Situation stecken wie ich.

Nun ist das Gebiet der Erklärvideos nun ja quasi mein täglich Brot. Klar, dass ich meine Aufnahmen dementsprechend etwas aufbereitet habe. Das ganze hat mir dabei so viel Spaß gemacht, dass sich mein Beruf und mein Hobby mittlerweile gegenseitig befeuern. Ich habe etwas sinnvolles zu tun, ich kann mich dabei völlig austoben, zwischendurch auch mal handwerklich arbeiten, und der Community der T5-Fahrer dabei auch noch was zurück geben.

Mir ist es enorm wichtig, meinen Zuschauern einen Mehrwert zu bieten. Ich bin kein Selbstdarsteller. Vor die Kamera bin ich eher auf Drängen von Zuschauern gegangen. Ich nutze das für mich tatsächlich auch als Lernprozess, selbstbewusster aufzutreten und an meinen Schwächen zu arbeiten.

Unterm Strich soll das Projekt „SCHALLDOSE ON TOUR“ für alle zum Vorteil sein.

Ach ja: Warum SCHALLDOSE ON TOUR? Unter dem begriff „SCHALLDOSE“ betreibe ich meine Tätigkeit als Tontechniker und Sprecher schon seit 2007. Ich habe dabei festgestellt, dass ich vor allem dann, wenn ich in den Urlaub gehe, nur so überhäuft werde mit Aufträgen. Mein Ziel ist es also, meinen T5 so auszubauen, dass ich ihn als fahrbare Sprachkabine nutzen kann. Deshalb: SCHALLDOSE ON TOUR.

Das ganze wurde innerhalb relativ kurzer Zeit, trotz einer sehr übersichtlichen Zielgruppe, ziemlich erfolgreich. Das hilft mir auch in der Hinsicht, dass ich für Unternehmen als Werbepartner interessant werde. Mir ist dabei vor allem wichtig, nur mit Firmen zu kooperieren, die ich gut finde. Es ist und bleibt mein Hobby. Wenn ich durch die Reichweite meines Kanals das ein oder andere Ersatzteil gesponsert oder einen Rabatt bekomme, dann nehme ich das aus Prinzip nur an, wenn ich es mir sonst auch zum normalen Preis gekauft hätte. Es hilft aber natürlich, jede Woche ein neues Video zu produzieren.

Als ausgebildeter Journalist befolge ich in meinen Veröffentlichungen aber stets die Richtlinien des deutschen Presserates, die im Pressekodex verankert sind. Diese besagen unter anderem ausdrücklich, dass Sponsoren keinen Einfluss auf den Inhalt des gesponserten Betrags nehmen dürfen. Das bedeutet, ich werde meine Erfahrungen immer offen und ehrlich kommunizieren. Auch wenn es mal negativ für den Sponsor ausfallen sollte. Aber mal ganz ehrlich: Ich suche mir ja keinen Schrott aus. Ich recherchiere meist sehr lang bevor ich mich für etwas entscheide und bevor ich das dann direkt kaufe, frage ich beim jeweiligen Hersteller oder vertrieb kurz an ob sie mich unterstützen wollen. Wenn ja: Super! Wenn nein: auch nicht schlimm.

Soweit zu mir, meiner Geschichte, meiner Vision und meiner Mission.

Ich bin gespant, wohin sich das Projekt SCHALLDOSE ON TOUR noch weiterentwickelt!